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Die Bergwacht zieht vor "Bene" den Hut
Mit einem fröhlichen Fest feierten rund 150 Bergretter-Kollegen, Kommunalpolitiker un Freunde in der Sonthofer Markthalle den 80. Geburtstag ihres Bene: Dr. Karl Peter Götzfried, höchst dekoriertes Bergwacht-Urgestein, verdienter Stadt- und Kreisrat, beliebter Kumpel.

So zog Bereitschaftsleiter Martin Feihl vor den Leistungen des Mannes, der die Bergwacht in den vergangenen 55 Jahren geprägt hat wie kein Zweiter, denn auch ganz offiziell den (Zylinder-)Hut. Der „autoritär-demokratische Führungsstil“ des Bene in seinen 24 Jahren als Leiter der Sonthofer Bergwacht habe nicht viel Spielraum gelassen, spöttelte Feihl. Er erinnerte daran, dass dem Perfektionisten Götzfried beispielsweise auch die weithin sichtbare, rote Dienstkleidung der Bergretter zu verdanken ist, die sich längst landesweit durchgesetzt hat.
Für die Bergwacht Bayern lobte Rudl Gantner den Visionär Götzfried und seine ungebrochene Vitalität, er habe die Bergrettung als maßgeblicher Motor in die Neuzeit geleitet, international besetzten Lehrgänge hervor. Wobei der Bergretter mit Leib und Seele uns allen „nix g´schenkt hot.“ Und der Schweizer Toni Grab, Präsident der Internationalen Kommission Alpines Rettungswesen IKAR, versicherte, die Leistungen von Dr. Karl Peter Götzfried seien ebenso wie sein vorgelebtes Menschsein nur schwer zu übertreffen.
Landrat Gebhard Kaiser hob den Kreisrat (1990 – 2002) Götzfried hervor, der „immer einen eigenen Kopf g´habt hat“, mit Verstand und Augenmaß agierte und stets die menschliche Note in den Vordergrund stellte. Er habe sich für die Bewahrung der Heimat eingesetzt ohne aber einer vernünftigen Weiterentwicklung des Allgäus im Wege zu stehen. Als feste Größe in unserer Stadt bezeichnete Bürgermeister Hubert Buhl den Bene. In seinen 36 Jahren als Stadtrat habe er immer „einen sehr eingenen Grind gehabt“ und sich unermessliche Verdienste erworben.