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REC B 0005 - Redundanz bei Auf- und Abseilen von Personen mit Faserseilen

Beschlossen in Cingov (SK) 1999
Überarbeitet in Chamonix (F) 2000
Überarbeitet in Cortina (I) 2005

Grundsätzlich müssen beim Auf- und Abseilen von Personen mit Faserseilen zwei seitlich räumlich getrennte Verankerungen verwendet werden.
Eine Verankerung ist für das Lastseil bzw. die Winde, die andere für das Sicherungsseil.
Werden Faserseilwinden verwendet, läuft das Lastseil über das Windenspill. Über das Windenspill wird die Last aufgezogen oder abgelassen.
Das seitlich räumlich getrennte Sicherungsseil läuft durch eine Seilbremse.
Werden am Windenspill Seillagen verändert, muß das Sicherungsseil so fixiert sein, daß es die Last halten kann.
Eine praktikable räumliche Trennung der Verankerung von Last- und Sicherungsseil ist notwendig, damit bei Steinschlag oder Scherung nicht beide Seile gleichzeitig beschädigt oder durchtrennt werden.

Beim Sicherungsseil muß jederzeit eine straffe Seilführung über die gesamte Seillänge gewährleistet sein. Dabei dürfen Losseilschlingen nicht entstehen.

Downloads:
RECB0005D.pdf
RECB0005E.pdf